25 Jahre sind seit jenem denkwürdigen Beschluss im November 1979 vergangen, an
welchem die »Ulm/Neu-Ulmer Tennis-Stadtmeisterschaften der Neuzeit« aus der Taufe gehoben wurden. 25 Jahre sind eine beachtliche Zeit, während der viele ehrenamtliche Vereinsvertreter eine Menge Arbeit und Engagement in unsere gemeinsame Turnierveranstaltung investiert haben. Dafür sei allen ein herzlicher Dank gesagt. Am Donnerstag, 21. Juli 2005, wollen wir uns zur offiziellen Jubiläumsveranstaltung treffen und laden alle dazu ein, die im Laufe der letzten 25 Jahre – und auch darüber hinaus – in sportlicher oder ehrenamtlicher Weise diese Ulm/Neu-Ulmer Tennis-Stadtmeisterschaften geprägt haben. Zusätzlich wollen wir als Veranstalter der Tennis-Stadtmeisterschaften gerne auch Teilnehmer aus den Jahren vor 1979 herzlich begrüßen. Das hängt nicht zuletzt mit der langen Tradition und Geschichte dieses Turniers zusammen: Die Ulm/Neu-Ulmer Tennis-Stadtmeisterschaften wurden bereits ab Mitte der Zwanziger
Jahre des letzten Jahrhunderts durchgeführt und auch urkundlich erwähnt. Zu
dieser Zeit spielte sich das Stadtturnier nur zwischen den bereits 1905 gegründeten Tennisclubs TC Neu-Ulm / TK Ulm (die somit aktuell ihr Hundertjähriges feiern) und der drei Jahre später gegründeten TA TSG Ulm (heute TA SSV Ulm 1846) ab. Erst die Siebzigerjahre und der Tennisboom mit vielen Neugründungen erforderten eine Änderung der Struktur dieser Stadtmeisterschaften. Den Vorsitzenden der vergangenen 25 Jahre Sieger Heinzmann (damals TC Blau-Weiß Neu-Ulm, von 1979–1987), Eberhard Lorch (TK Ulm, 1987–1991), Heiner Krähling (TA TSG Söflingen, 1991–2004) und Ernst Hopp (TA VfB Ulm, seit 2004) ist zu verdanken, dass der Zusammenschluss aller Vereine der Stadtgebiete Ulm und Neu-Ulm nicht nur Theorie blieb, sondern mit Leben erfüllt wurde. Bekannte Namen der Ulmer und Neu-Ulmer Tennisszene sind in der Siegerliste der höchsten Spielklasse seit 1980 verewigt: Bei den Damen führt Trixi Mezger (TC Neu-Ulm) unangefochten mit sieben Titeln vor Janthe Kulhaj (TC Neu-Ulm) und Selina Heudorfer (TA SSV Ulm 1846) mit jeweils vier Siegen sowie Marike Molchin (TA TSV Pfuhl) mit drei Siegen. Erstaunlich die Statistik bei den Herren: Hier gibt es mit Bernd Bollinger und Jochen Moll (TA SSV Ulm 1846) zwei Titelträger mit jeweils sechs Siegen, es folgt Roman Bozek (TC Neu-Ulm / TA SSV Ulm 1846) mit fünf und Florian Ebner (TK Ulm), Jochen Bayer und Christian Stich (beide TA SSV Ulm 1846) mit je vier Titeln. Zwei Namen werden allerdings viele gestandene Tennisfans der Region vermissen: Bärbel Wengenmayer und Dieter Ruess. Erstere hatte die unterschiedlichsten Konkurrentinnen über Jahre hinweg in Schach gehalten. Ruess war der beherrschende Spieler der Siebziger Jahre, der sich mit Florian Ebner unvergessene Duelle in unglaublichen Finalspielen lieferte. Im Jahre 1980 jedoch hatten beide ihre Ulmer »Tennis-Stadtmeister-Karriere« bereits aufgegeben. Wer ein wenig Turniergeschichte nachlesen möchte, findet sie unter: www.tennis-ulm-neu-ulm.de
Später passte man sich manchen Veränderungen an. Lag ursprünglich das Hauptgewicht bei den Aktiven, verlagerte es sich im Laufe der Jahre zu den Senioren, denn auch die Teilnehmer und Leistungsträger kamen in die Jahre. Heute zeigt der Trend eindeutig zur Jugend. Das ist gut und wichtig – unser Tennissport kann nicht vom »Blick zurück« leben – er muss Jahr für Jahr mit neuem Leben und neuen sportlichen Zielen erfüllt werden. Wenn dies so bleiben soll, ist es nur mit Unterstützung aller möglich: Daher ein besonderer Dank an unsere kleinen und größeren Sponsoren, an die Städte Ulm und Neu-Ulm, an die Vereine und Vereinsvertreter und nicht zuletzt an die Akteure selbst, an alle Spielerinnen und Spieler, die uns hoffentlich auch in Zukunft viele sportliche Highlights bescheren werden.

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